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Mediations-Homepage von Michaela Reichertz, München

Der Begriff der Mediation ist in Deutschland nicht mehr neu - aber immer noch nicht geläufig. Immerhin kommen meine SeminarteilnehmerInnen ohne Decke ;-), haben also schon mal den Schritt von der Meditation zur Mediation nachvollzogen! 

Mediation stammt vom lateinischen Verb "mediare" = vermitteln ab. Es geht um eine Konfliktvermittlung durch einen neutralen Dritten. Dieser Dritte vermittelt "nur", er entscheidet nicht.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem die Konfliktparteien durch eine allparteiliche dritte Person dabei unterstützt werden, selbstbestimmte Lösungen für ihren Konflikt zu finden.  

Die Mediation vollzieht sich in 6 Phasen:

1. Auftragsklärung/ Erstgespräch

2. Themensammlung

3. Konfliktbearbeitung/ Interessensammlung

4. Kreative Lösungssuche

5. Auswahl von Optionen

6. Mediationsvereinbarung

Die Mediatorin/ der Mediator trägt dabei die Prozessverantwortung, für die Inhalte sind die Konfliktparteien verantwortlich. Sie/ er ist allparteilich, d.h. nicht nur neutral, sondern unterstützt jede der Parteien. Hierfür ist sowohl Empathie (= einfühlendes Verstehen), soziale Kompetenz und analytisches Denken erforderlich. Wichtig ist auch ein umfassendes methodisches Know-How. Daher sollte als Mediator nur jemand tätig werden, der auch über eine entsprechende Ausbildung verfügt (qualitativ gute Ausbildungen gehen über 200 Unterrichts-stunden mit Supervision). 

Ziel der Mediation ist der Abschluss einer Mediationsvereinbarung, durch die die bestehenden Konflikte geregelt werden. Dabei soll eine Lösung gefunden werden, bei der jede Partei als Gewinner hervorgeht (win-win-Lösung).

Vorteile der Methode der Mediation:

  • zeitaufwändige und kostspielige Gerichtsverfahren werden vermieden
  • Aufrechterhaltung und Verbesserung der Beziehung der Parteien
  • Ermöglichung neuer, für die Parteien passendere Lösungen
  • selbstbestimmte, eigene Lösungen, die auch halten

Mediation ist kein Allheilmittel und passt auch nicht auf jeden Konflikt. Aber sie ist eine Konfliktlösungsmethode, die vor allem immer dann vorteilhaft ist, wenn die Beziehung der Parteien geschont werden soll:

In der Wirtschaftsmediation zwischen verschiedenen Unternehmen soll die Geschäftsbeziehung aufrechterhalten bleiben. In der innerbetrieblichen Mediation soll ein Arbeitsteam wieder effektiv seine Aufgaben erfüllen und die künftige Zusammenarbeit soll wieder Spaß machen. In der Nachbarschaftsmediation wissen die Anwohner, dass sie mit ihren Nachbarn noch lange auskommen müssen und wollen daher keine Eskalation. In der Trennungs- und Scheidungsmediation sind sich Eltern bewusst, dass sie als Paar, aber nicht als Elternteile auseinandergehen können und wollen daher im Interesse ihrer Kinder eine gute Basis für die Zukunft schaffen. 


© M. Reichertz. Alle Rechte vorbehalten.



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